Amnesty International Gruppe Schwelm (1524)

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Gruppe Schwelm (1524)

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Nur mit Ihrer Hilfe sind wir stark!

Wie kann ich mich beteiligen?

Möchten auch Sie sich gern für die Wahrung der Menschenrechte einsetzen? Oder sich einfach nur aus erster Hand über die Arbeit von Amnesty International informieren und aktive Mitglieder treffen? Es gibt viele Möglichkeiten der Mitarbeit, z.B.

finanzielle Unterstützung (als Spender oder Förderer)
Aktive Mitarbeit (Teilnahme an Eilaktionen, sog. "Urgent Actions", Gruppenmitarbeit, Einzelmitgliedschaft)

Beteiligungsmöglichkeiten im Konkreten:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie auch Sie einen Beitrag für die Menschenrechte leisten können:

Finanzielle Unterstützung

Durch finanzielle Unterstützung in Form von Spenden oder regelmäßigen Förderbeiträgen:

Menschenrechtsarbeit kostet Geld. Menschenrechtsverletzungen müssen unter erheblichem Aufwand ermittelt und publik gemacht werden; es entstehen Kosten durch die Entsendung von Missionen und Prozessbeobachtern, durch die Unterstützung von Gefangenen und deren Familien, durch Appellbriefporti etc. Beiträge an ai sind steuerlich absetzbar.

Aktive Mitarbeit

Als aktives Einzelmitglied unterstützen Sie die Arbeit von Amnesty International, indem Sie sich regelmäßig an einer der folgenden Aktionen beteiligen:

Urgent actions (Eilaktionen)

Wenn Gefangene unmittelbar von der Folter bedroht sind, ihnen die Hinrichtung bevorsteht, sie unverzüglich Hilfe benötigen, in der Haft „verschwinden", wenn die Gefahr besteht, daß Menschen staatlichen Morden zum Opfer fallen oder Flüchtlinge in ein Land abgeschoben werden sollen, in dem sie vor Menschenrechtsverletzungen nicht sicher sind – dann sind dies Situationen, die eine schnelle Intervention erfordern. Mit ihren Eilaktionen oder urgent actions, wie sie international heißen, versucht ai, unmittelbar auf solche Bedrohungs-situationen zu reagieren und zugunsten der gefährdeten Menschen tätig zu werden.

Jeder einzelne bei den zuständigen Behörden eintreffende Brief, jede Nachfrage in Form eines Telegramms, jede E-mail, jedes Fax oder Telefonat – an Präsidenten und Polizeichefs, Außenminister und Armeekommandeure gerichtet – kann für das Leben gefährdeter Menschen von entscheidender Bedeutung sein.

Das „Urgent-Action-Netz" stellt die denkbar schnellste Form der Intenvention dar. Es hat Hilfe für unzählige Betroffene in aller Welt ermöglicht. In nahezu der Hälfte der Fälle, zu denen Eilaktionen durchgeführt werden, erfährt amnesty international von einer Verbesserung der Situation:

Die Folter wird beendet, ein „Verschwundener" aus unbestätigter Haft entlassen, ein Arzt oder Anwalt zu ihm vorgelassen wird. Am „Urgent-Action-Netz" kann sich jeder beteiligen. Die meisten Haushalte verfügen über einen Computer, Internetanschluss, Faxgerät usw., so dass es kein großes Problem ist mitzumachen. Aber auch ein einfacher Brief oder ein Telefonat können von unschätzbarem Wert sein. Natürlich entscheiden Sie selber, in welchen Abständen und in welchem Rahmen Sie sich an Eilaktionen beteiligen wollen.

„Briefe gegen das Vergessen"

Amnesty International möchte mit der Aktion „Briefe gegen das Vergessen" an alltägliches Unrecht erinnern und weltweiten Protest gegen die Verletzungen der Menschenrechte der im Rahmen der Aktion vorgestellten Personen erzeugen. Zugunsten der Opfer soll gleichzeitig aus allen Erdteilen der Welt bei den zuständigen Behörden eine Flut von Briefen eintreffen. In etwa 30% der Fälle, in denen eine solche Aktion gestartet wird, kann ein Erfolg verbucht werden – etwa in Form einer Freilassung, einer Hafterleichterung oder einer Wiederaufnahme des Gerichtsverfahrens. Die Aktion wird im „ai-Journal" vorgestellt, der einmal monatlich erscheinenden Zeitschrift der bundesdeutschen Sektion von amnesty international. Alle benötigten Informationen über die betreffende Person – vom Namen über die Lebensumstände, die Verhaftung, Anklage und Urteil bis hin zu den Haftbedingungen werden veröffentlicht und auch die Adressen der entsprechenden Regierungsstellen und Botschaften angegeben, an die appelliert werden soll. Über den Erfolg der Briefaktion wird in regelmäßigen Abständen berichtet. An der Aktion „Briefe gegen das Vergessen" kann sich jeder beteiligen. Wichtig ist, daß die Appellbriefe nicht zu lang und auf jeden Fall in sachlicher und höflicher Form verfasst sind. Sie sollen keine Angriffe auf Regierungen und politische Systeme enthalten. Amnesty International wendet sich gegen Menschenrechtsverletzungen und nicht gegen Regierungen.

Darüber hinaus lädt Amnesty International ein, jedem Gefangenen, der durch Eilbriefaktionen unterstützt wird, durch Briefe ins Gefängnis über die eigene Unterstützung des Gefangenen zu informieren und ihn damit zu ermutigen. Es zeigt ihm, dass "da draußen", d.h. außerhalb der Gefängnismauern, Leute für seine Freilassung arbeiten und gibt ihm Mut und Sicherheit vor Gefängniswärtern.

„AI-Aktion"

Anders als die beiden anderen Aktionsformen ist die „AI-Aktion" kein internationales Netz. Es wurde Mitte 1988 von der deutschen Amnesty-Sektion ins Leben gerufen, um über den Kreis der aktiven Gruppenmitglieder hinaus die Unterstützung möglichst vieler Menschen für die öffentlichen Kampagnen und Aktionen zu gewinnen.

Beispiele:

- Das Ziel einer internationalen Kampagne zur Türkei war es, die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in diesem Land bekannt zu machen und öffentlichen Druck auf die türkische Regierung zu erzeugen, für die Einhaltung der Menschenrechte zu sorgen. Den Aktionsnetz-Teilnehmern wurde vorgeschlagen, den türkischen Behörden Schlüssel mit der Aufforderung zu schicken, alle gewaltlosen politischen Gefangenen freizulassen.

- Eine der wichtigsten Aufgaben von Amnesty International ist es, weltweit ein öffentliches Bewußtsein dafür zu schaffen, dass die Todesstrafe eine grausame Menschenrechtsverletzung darstellt. Damit wollen wir dem Ziel der endgültigen Abschaffung der Todesstrafe näherkommen. Die Aktionsnetz-Teilnehmer wurden gebeten, Unterschriften für eine Erklärung gegen die Todesstrafe zu sammeln. Zehntausende von Unterschriften kamen in kürzester Zeit zusammen. Diese wurden anschließend dem Auswärtigen Amt übergeben mit der Aufforderung, sich bei internationalen Kontakten verstärkt für eine weltweite Ächtung der Todesstrafe einzusetzen

Die Aktionsvorschläge, die die Teilnehmer des Aktionsnetzes alle zwei Monate mit dem Rundschreiben „AI-Aktion" erhalten, ermöglichen es jedem Einzelnen, sich die Zeit, die er für amnesty aufbringen möchte, selbst einzuteilen. Mit den Aktionsvorschlägen werden jeweils alle Informationen gegeben, die zur Durchführung der Aktion erforderlich sind. Auch Tipps, wie Briefe formuliert werden könnten, welche Forderungen darin erhoben werden sollten usw., sind in der „AI-Aktion" enthalten. Außerdem bietet der Rundbrief Hintergrundinformationen zu den laufenden Kampagnen, Kurzberichte zur Menschenrechtslage in den betroffenen Ländern, Mitteilungen über aktuelle Entwicklungen in den vorher geschilderten Einzelfällen und über mögliche Reaktionen von Regierungen.

Gruppenmitarbeit/Einzelmitglied

Als aktives Mitglied in einer Gruppe oder als Einzelmitglied können Sie sich persönlich auf die wohl vielfältigste Art und Weise einbringen. Neben der „klassischen" Arbeit wie Briefe, Faxe, E-Mails schreiben nehmen Sie auch teil an der Entwicklung, Planung, Organisation und Durchführung von Aktionen und Veranstaltungen der vielfältigsten Art, wobei Ihrer und unserer Phantasie dabei keine Grenzen gesetzt sind. Am besten werfen Sie einmal einen Blick auf die folgende Aufstellung von Aktivitäten und Veranstaltungen, die nur allein von unserer Gruppe in den letzten Jahren durchgeführt wurden:

- Einladung von Zeitzeugen und Todesstrafenkandidaten
- (Literatur-)Wettbewerbe
- Vorlesungsreihen
- Präsentation von Informationsständen in den Innenstädten von Wuppertal-Elberfeld, Wuppertal-Barmen, Schwelm und Ennepetal sowie an verschiedenen Schulen zu den unterschiedlichsten Themen unserer Arbeit
- Menschenrechtserziehung vor Schulklassen, Kirchenkreisen
- Managerseminare und Seniorentreffen
- Volkshochschulkurse in Wuppertal, Schwelm, Ennepetal und Sprockhövel zu den Themen Todesstrafe und Menschenrechtsverletzungen in Marokko mit und ohne auswärtige Referenten
- Ausstellungen zu den verschiedensten Themen an den verschiedensten Orten, z. B. im Foyer der Volkshochschule in Wuppertal-Elberfeld, im Petrus-Gemeindesaal in Schwelm, im Mensa-Foyer und auf der ASTA-Ebene der Bergischen Universität
- Entrümpelung unserer Keller bei diversen Floh- und Trödelmärkten, um etwas Geld in unsere Kasse zu bekommen
- Kirchenkonzerte in der Christuskirche, Schwelm und in einer Kirche in der Innenstadt von Wuppertal-Elberfeld
- Diverse Mahnwachen vor der libyschen Botschaft in Bonn-Bad Godesberg
- Flugblattverteilaktionen anläßlich menschenrechts-relevanter Veranstaltungen im Schauspielhaus Wuppertal und in verschiedenen Lichtspielhäusern und Kinos
- Filmvorführung in einem Kino
- Informationsveranstaltung zum Thema Todesstrafe in den USA in einem Wuppertaler Szene-Café
Demonstrationen und Schweigemärsche zu verschiedenen Themen an verschiedenen Orten
- Teilnahme an Seminaren und Schulungen zu den verschiedenen Gebieten unserer Arbeit
- Teilnahme an den Jahresversammlungen von Amnesty International
- Open-Air-Frühstück in Wuppertal in Zusammenarbeit mit anderen regionalen Menschenrechtsorganisationen
- Diavortrag über Indien und Vortrag über Myanmar in der Sparkasse Schwelm
- Teilnahme an einer großen kirchlichen Indonesien-Veranstaltung im Haus Ennepetal
- Großer Kolumbien-Abend mit Referaten, Vorträgen, Ausstellung, Tanz und lateinamerikanischer Musik im Forum Arrenberg
- Themenabend zu Menschenrechtsverletzungen an Frauen anläßlich des Internationalen Frauentags in der Börse, Wuppertal
- Podiumsdiskussion mit Gästen aus Papua/Indonesien in der Stadtsparkasse Schwelm
- Lesungen aus einem von der Gruppe herausgegebenen Menschenrechte-Lesebuch
- Lesung zum Anlass der Ermordung von Anna Politkovskaja mit dem Journalisten Klaus Bednarz im Ibach Haus vor 200 BesucherInnen
- Weihnachtskartenaktion mit Studenten der Wuppertaler Universität (Fakultät Kunst)

Sie wissen noch etwas, was wir unbedingt noch tun müssten und fragen sich gerade, warum wir nicht schon längst darauf gekommen sind?

Die Antwort ist, dass Sie es uns bisher noch nicht gesagt haben.

Wenn Sie also der Meinung sind, die Planung solch vielfältiger Veranstaltungen auch in Ihre Hände nehmen zu wollen, dann setzen Sie sich doch schleunigst mit uns in Verbindung und werden Sie einfach Mitglied in unserer Amnesty-Gruppe Schwelm/Wuppertal.

Bitte schreiben Sie uns über unser Kontaktformular.

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