Amnesty International Gruppe Schwelm (1524)

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Gruppe Schwelm (1524)

StartseiteUnterstützen Sie: Filep Karma ist frei

Aktuell:

Filep Karma ist endlich frei

Filep Karma ist frei. Der gewaltlose politische Gefangene wurde am 19. November 2015 endlich in die Freiheit entlassen, nachdem er knapp elf Jahren im Gefängnis von Abepura für die Teilnahme an einer friedlichen Demonstration im Dezember 2004 inhaftiert gewesen war. Wir, die Schwelmer Amnesty-Gruppe, sammelten über 10.000 Unterschriften für seine Freilassung. Wir danken allen, die sich an diesem Erfolg beteiligt haben und dazu mit beigetragen haben, dass Filep Karma jetzt seine Freiheit genießen kann, der man ihm über ein Jahrzehnt beraubt hat.

Masaru Okunishi gestorben

Seit vielen Jahren setzte sich unsere Amnesty-Gruppe für die Begnadigung des japanischen Todesstrafenkandidaten ein. Am 4. Oktober 2015 starb er an den Folgen einer Krebserkrankung im Gefängniskrankenhaus von Hachiōji in der Nähe von Tokio. Okunishi saß 46 Jahre im Todestrakt. Sein Geständnis, er habe fünf Frauen im März 1961 vergiftet, war unter Folter und langen Polizeiverhören erzwungen worden. Okunishi beteuerte Zeit seines Lebens, mit dem Morden nichts zu tun zu haben. Amnesty International setzt sich für die bedingungslose und weltweite Abschaffung der Todesstrafe ein. Wir bedauern, dass Okunishi seine Freilassung aus dem Todestrakt auch im hohen Alter nicht mehr erleben durfte. Er starb mit 89 Jahren.

Saudi-Arabien: Stopp Folter an Raif Badawi

Trotz weltweiter Proteste wurde der saudi-arabische Blogger Raif Badawi öffentlich gefoltert - weil er für die Meinungsfreiheit eingetreten ist. Ihm drohen noch weitere Stockschläge.

Sagen Sie: "Je suis Raif Badawi" und unterzeichnen Sie die Petition gegen die Folter an Raif Badawi unter www.stopfolter.de.


Jetzt auch als Taschenbuch

Lesebuch Menschenrechte in der Edition Roesner

Das Lesebuch "Wer die Wahrheit spricht..., muss immer ein gesatteltes Pferd bereithalten" mit den besten Beiträgen aus dem Armin T. Wegner Literaturwettbewerb 2008 ist im Oktober 2010 in der Edition Roesner neu erschienen.

Es finden Buchpräsentationen in Deutschland und Österreich statt. Die erste Buchpräsentation fand am 27. Oktober 2010 in Wuppertal statt. Der nächste Termin:


Lesung: „Wer die Wahrheit spricht..., muss immer ein gesatteltes Pferd bereithalten“ 26 Geschichten junger AutorInnen zu den Menschenrechten

- Lesebuch Neuerscheinung - Nachwort von Günter Wallraff Hrsg.: Ulrich Klan und Tobias Kiwitt Edition Roesner, Wien, Herbst 2010


Bestellungen an: info [at] amnesty-schwelm.de Hier geht es zum Verlag: www.edition-roesner.at

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Nach über einem Jahrzehnt Haft endlich in Freiheit!

Filep Karma ist frei. Der ehemalige Beamte Filep Karma war zu einer fünfzehnjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er an einer friedlichen Zeremonie in Abepura in der indonesischen Provinz Papua im Dezember 2004 teilgenommen hatte. Deswegen erhielt er im Mai 2005 wegen Landesverrats und staatsfeindlichen Verhaltens eine Haftstrafe von 15 Jahren. Mit ihm wurde Yusak Pakage aus dem gleichen Grunde zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Auf öffentlichen weltweiten Druck von Amnesty wurde Yusak Pakage am 6. Juli 2010 nach Absitzen seiner hälftigen Haftzeit entlassen, nach dem er kurz zuvor von dem indonesischen Staatspräsidenten Yudhoyono endlich begnadigt worden war. Pakage ist damit offenbar der erste gewaltlose politische Gefangene in Papua, der leider "nur" begnadigt und nicht regulär freigesprochen wurde.

Seit dem 19. November 2015 kann nunmehr endlich auch Filep Karma die Freiheit genießen. Über 10.000 Unterschriften haben wir für seine Freilassung in den letzten Jahren gesammelt und an den indonesischen Staatspräsidenten nach Jakarta geschickt. Wir danken allen, die dazu mit beigetragen haben, dass Filep Karma jetzt endlich vorzeitig seine Freiheit wieder genießen darf.

Auch weiterhin engagiert sich Amnesty International und die Schwelmer Amnesty-Gruppe für die Menschenrechte in Papua.

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Vorformulierte Eilbriefe bestellen

Wir versorgen Sie gerne aktuell mit vorformulierten Briefentwürfen. Einfacher kann Ihre Arbeit für die Menschenrechte gar nicht sein: hier anfordern. Ihre Unterschrift rettet Leben.

Es ist ganz einfach, sich für die Menschenrechte einzusetzen.


Bezirksbüro in der Obergrünewalderstr. 32 in Wuppertal ist neue Anlaufstelle für die Menschenrechte

Das neue Bezirksbüro ist eingeweiht. Die zweite Bürgermeisterin der Stadt Wuppertal, Maria Schürmann, lobte bei ihrer Eröffnungsrede des Bezirksbüros am 9. Mai 2015 das unerschütterliche Engagement aller Amnesty-Aktiven. Das neue Büro ist ab sofort an der Obergrünewalderstraße in Wuppertal-Elberfeld (Schwebebahnhaltestelle Ohligsmühle/Stadthalle) eine feste Adresse für die Menschenrechte und lädt ein, sich für die Menschenrechte zu engagieren.


neues Amnesty-Bezirksbüro eröffnet

Ein Gedicht für die Freiheit - für Ayat Al-Qarmezi

Ayat Al-Qarmezi im Dezember 2011 mit dem von unserer Gruppe gefertigten Gedichtealbum (c) Amnesty International

Ayat Al-Qarmezi ist wieder frei. Am Pfingstsonntag 2011 wurde die bahrainische Studentin Ayat Al-Qarmezi im Königreich Bahrain zu einer einjährigen Haftstrafe von einem Militärgericht verurteilt, weil sie im Februar in der Hauptstadt Manama ein selbstgeschriebenes Gedicht bei einer Demonstration vorgelesen hatte, in dem sie Kritik an den König von Bahrain übte.

Im Sommer 2011 machten wir mit einer ganz besonderen Aktion auf die Inhaftierung der 20-jährigen Lehramtsstudentin aufmerksam. Viele Bürgerinnen und Bürger schrieben persönliche Gedichte und Widmungen in ein Gedichtealbum. Dieses Album wurde Ayat al-Qarmezi im Dezember 2011 nach Bahrain übermittelt. Sie freut sich ungemein über diese persönliche Bestärkung und Solidarität und dankt allen, die sich für ihre Amnestie einsetzen.

Ihr Lächeln auf dem Foto sagt mehr als Tausend Worte.

Diese Aktion ist beendet, vielen Dank allen UnterstützerInnen.

Für mehr Informationen über die aktuelle Menschenrechtslage in Bahrain besuchen Sie die Homepage: http://www.amnesty.de/laenderbericht/bahrain


Weiterer Themenschwerpunkt: Roma in Europa

Roma sind die größte ethnische Minderheit in der EU - und leben fast überall ausgegrenzt, diskriminiert und in Armut. Ihr Zugang zu Bildung, Wohnraum, Arbeit und Gesundheitsversorgung ist eingeschränkt oder wird ihnen verwehrt. Immer wieder werden Roma-Siedlungen rechtswidrig zwangsgeräumt.

In Italien werden tausende Roma durch den "Nomaden-Plan" von einem Lager ins Nächste vertrieben. Sie werden als Minderheit verachtet, als Bürger entrechtet und zum Nomadendasein gezwungen.

Eine Unterbringung in isolierten Lagern oder Siedlungen treibt den Teufelskreis der Ausgrenzung nur weiter an.

Machen Sie mit! Senden Sie diesen Protestbrief an den italienischen Innenminister.

Hier geht es zur Broschüre "Italien: Von einem Lager in das nächste - Der Staat macht Roma zu Nomaden": Download


Die PET-Flaschen-Petition «Durst nach Gerechtigkeit». Schicken Sie PET-Flaschen mit Petitionsetiketten an die israelische Botschaft

Im Oktober 2009 hat Amnesty International den Report «Durst nach Gerechtigkeit» über den eklatanten Wassermangel publiziert, unter dem die Palästinenserinnen und Palästinenser in den besetzten Gebieten leiden. Der Bericht fand international ein breites Echo, die Situation hat sich aber nicht verbessert. Mit dieser Aktion soll der Druck aufrecht erhalten werden.

Viele Palästinenserinnen und Palästinenser in den besetzten Gebieten haben keinen Zugang zu einer hinreichenden und sicheren Trinkwasserversorgung. Hauptursache dafür ist die diskriminierende Wasserverteilung durch die israelische Armee, welche sämtliche Wasserressourcen kontrolliert. Zusätzlich geht auch viel Wasser durch den mangelnden Unterhalt der Leitungen seitens der palästinensischen Wasserbehörde verloren.

Amnesty International fordert deshalb

von der israelischen Regierung:

Die völkerrechtswidrige Blockade des Gazastreifens ist aufzuheben und die Einfuhr von Ersatzteilen, Bau- und anderen Materialien und Geräten für die Instandhaltung der Infrastruktur der Wasserversorgung und Abwasserreinigung im Gazastreifen unverzüglich zu bewilligen. Die diskriminierende Wasserpolitik im Westjordanland muss beendet und den PalästinenserInnen gleichberechtigten Zugang zu den Wasserreserven gewährt werden. Alle hängigen Abrissanordnungen sind aufzuheben und die weitere Zerstörung von plästinensischen Wasserversorgungseinrichtungen im Westjordanland zu unterbinden.

von der palästinensischen Wasserbehörde:

Es müssen dringend konkrete Schritte eingeleitet werden für eine effiziente Wassernutzung bzw. die Minimierung der Verluste über marode Leitungen sowie gegen die Kontaminierung des Trinkwassers.

von der deutschen Bundesregierung:

Als Unterzeichnerstaat der Genfer Konventionen muss gerade auch die Bundesrepublik Druck auf Israel ausüben, damit die völkerrechtswidrige und diskriminierende Wasserpolitik im Westjordanland beendet und die Blockade des Gazastreifens aufgehoben wird.

Machen Sie mit!

Bestellen Sie die Protestetiketten. Amnesty International hat spezielle Klebeetiketten für PET-Flaschen produziert. Die Etiketten enthalten die Hauptforderungen von Amnesty sowie Platz für Unterschriften. Die Idee ist, die unterschriebenen Etiketten auf leere (pfandfreie) PET-Flaschen oder Tetrapacks zu kleben und diese in einem Paketkarton an die israelische Botschaft in Berlin zu schicken. Die Etiketten sind direkt über uns beziehbar. Bitte schicken Sie uns über das Kontaktformular eine Mail.

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28.12.2009:

Eilbriefaktion für Freilassung von Liu Xiaobo (China)

Die Verurteilung des chinesischen Regimekritikers Liu Xiaobo, der am ersten Weihnachtstage 2009 zu einer elfjährigen Gefängnisstrafe wegen „Staatsverrats“ (der bislang höchsten Freiheitsstrafe für dieses Delikt in der Geschichte Chinas) verurteilt worden ist, ruft auch bei der heimischen Amnesty-Gruppe Schwelm tiefe Empörung und Betroffenheit aus. Amnesty International fordert die bedingungslose Freilassung von Xiaobo. Machen Sie mit und nehmen Sie an der Eilbriefaktion für die Freilassung von Xiaobo teil.

Einen vorformulierten Briefentwurf finden Sie hier: Eilbrief

Eilbrief


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