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<title>Amnesty International - Gruppe Schwelm (1524) | Main / Start</title>
<link>http://www.amnesty-schwelm.de/Main/Start?action=rss</link>
<description>Main.Start</description>
<lastBuildDate>Tue, 03 Aug 2010 21:53:19 GMT</lastBuildDate>
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<title>Unterstützen Sie: Petition für die Freilassung von Filep Karma : </title>
<link>http://www.amnesty-schwelm.de/Main/20090507001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img src='http://www.amnesty-schwelm.de/Main/20090507001?action=download&amp;upname=karma2.jpg' alt='' title='' /> </div>
<h2>Machen Sie mit!</h2>
<h1>Petition für Papua - Wir sammeln weiter!</h1>
<p>Der ehemalige Beamte Filep Karma ist zu einer fünfzehnjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er an einer friedlichen Zeremonie in Abepura in der indonesischen Provinz Papua im Dezember 2004 teilgenommen hatte. Deswegen erhielt er im Mai 2005 wegen Landesverrats und staatsfeindlichen Verhaltens eine Haftstrafe von 15 Jahren. 
Mit ihm wurde Yusak Pakage aus dem gleichen Grunde zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Auf öffentlichen weltweiten Druck von Amnesty wurde Yusak Pakage am 6. Juli 2010 nach Absitzen seiner hälftigen Haftzeit entlassen, nach dem er kurz zuvor von dem indonesischen Staatspräsidenten Yudhoyono endlich begnadigt worden war. Pakage ist damit offenbar der erste gewaltlose politische Gefangene in Papua, der leider "nur" begnadigt und nicht regulär freigesprochen wurde.
</p>
<p class='vspace'>Wir fordern, dass nun auch Filep Karma und mit ihm unzählige weitere gewaltlose politische Gefangene in den Gefängnissen der indonesischen Provinz Papua freigelassen werden und sammeln weiter: 
</p>
<p class='vspace'><strong>Mindestens 10.000 Unterschriften.</strong> 
</p>
<p class='vspace'>Der aktuelle Stand liegt derzeit bei 8700. Helfen Sie mit.
</p>
<div class='vspace'></div><hr />
<p><strong><span class='textmarker'>Aus aktuellem Anlass:</span></strong>
</p>
<div class='vspace'></div><h1><span class='textmarker'> Teilerfolg: Filep Karma wird endlich medizinisch versorgt</span></h1>
<p><strong>Der gewaltlose politische Gefangene Filep Karma, dessen bedingungslose Freilassung Amnesty International Schwelm fordert, ist endlich medizinisch behandelt worden</strong>
</p>
<p class='vspace'>Filep Karma, der wegen des Hissens einer Flagge bei einer friedlichen Zeremonie in der indonesischen Provinz Papua zu 15 Jahren Haft verurteilt worden war, muss seit August 2009 dringend medizinisch behandelt werden. 
Nachdem die indonesische Provinzregierung eine medizinische Versorgung ein knappes Jahr verhinderte und Amnesty International Protestaktionen für eine medizinische Versorgung von Karma starteten, gibt es nun endlich einen Erfolg zu vermelden: Filep Karma wurde in Jakarta medizinisch in einem Krankenhaus behandelt.
</p>
<div class='vspace'></div><hr />
<p class='vspace'><a name='hauptteil' id='hauptteil'></a>
Amnesty Schwelm / Wuppertal sammelt unermüdlich weiter. Auch nachdem Filep Karma endlich medizinisch behandelt worden ist und sein Mitverurteilter Yusak Pakage am 08. Juli 2010 aus der Haft entlassen worden ist, dürfte Filep Karma weiterhin noch bis mindestens dem Jahre 2020 in Haft sitzen, wenn seine Verurteilung nicht endlich vorzeitig aufgehoben wird.
</p>
<p class='vspace'>Die Petitionen werden gesammelt nach Jakarta geschickt. Bitte unterstützen Sie diese Aktion und sammeln Sie eifrig Unterschriften.
</p>
<p class='vspace'>Auch andere gewaltlose politische Gefangene im Gefängnis von Abepura leiden unter den Haftbedingungen. So erblindete beispielsweise Ferdinand Pakage, ein Verurteilter einer friedlichen Demonstration in Abepura im Jahre 2006, während der Haft, nachdem ein Wärter ihm sein Auge in Folge von Misshandlungen am 22. September 2009 zertrümmert hatte. 
</p>
<p class='vspace'>Amnesty International versteht damit die Unterschriftenaktion für Filep Karma weiterhin als Forderungsaktion, sämtliche gewaltlose politische Gefangene aus den Gefängnissen von indonesischen Gefängnissen zu entlassen. 
</p>
<div class='vspace'></div><h2>Amnesty International fordert</h2>
<div class='vspace'></div><ul><li>die sofortige und bedingungslose Freilassung von Filep Karma und aller anderen gewaltlosen politischen Gefangenen in Indonesien,
<div class='vspace'></div></li><li>sich öffentlich zu verpflichten, dass es keine weiteren Verhaftungen von Personen nur wegen der legitimen Inanspruchnahme von Meinungs-, Gewissens- und Versammlungsfreiheit geben darf,
<div class='vspace'></div></li><li>effektive und unabhängige Untersuchungen über Menschenrechtsverletzungen durch die Mitglieder der Sicherheitskräfte durchzuführen, die im Zusammenhang mit den Ereignissen vom 1. Dezember 2004 stehen. Dazu gehören Analysen über die unnötige Gewaltanwendung gegen friedliche Demonstranten und die Misshandlung von Verhafteten ebenso wie die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen,
<div class='vspace'></div></li><li>die verbleibende repressive Gesetzgebung aufzuheben, die genutzt wird, um Menschen aufgrund der Wahrnehmung ihres Rechts auf Meinungs- und Gewissensfreiheit zu verhaften. Insbesondere fordere ich Sie dabei auf, dass Artikel 106 und 110 des Indonesischen Strafgesetzbuches nicht auf Personen angewendet wird, die an friedlichen Demonstrationen teilnehmen.
<div class='vspace'></div></li><li>ständige Einladungen für UN-Körperschaften zu erlassen. Priorität sollten dabei der Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit und das Recht der freien Meinungsäußerung und der Sonderberichterstatter über Folter haben.
</li></ul><div class='vspace'></div><h2><a class='urllink' href='http://gopetition.com/petitions/release-of-filep-karma-and-yusak-pakage.html%5c&gt;Online%20petition%20-%20West-Papua:%20Release%20of%20Filep%20Karma%20and%20Yusak%20Pakage&lt;/a&gt;' rel='nofollow'>Online unterschreiben</a></h2>
<div class='vspace'></div><h2>Download der Petition</h2>
<p><strong>Achtung: Einsendeschluss bis 31.07.2010 verlängert!</strong>
</p>
<p class='vspace'><a class='urllink' href='http://www.amnesty-schwelm.de/Main/20090507001?action=download&amp;upname=petition4.pdf' rel='nofollow'>Petition zum Download (PDF)</a>
</p>
<p class='vspace'><a class='urllink' href='http://www.amnesty-schwelm.de/Main/20090507001?action=download&amp;upname=vorformulierterBriefentwurf3.doc' rel='nofollow'>Briefentwurf Englisch(Word-Doc.)</a>, <a class='urllink' href='http://www.amnesty-schwelm.de/Main/20090507001?action=download&amp;upname=PDF1.pdf' rel='nofollow'>PDF (Englisch)</a>
</p>
<p class='vspace'>Weitere Informationen: <a class='urllink' href='http://www.amnesty-schwelm.de/Main/20090507001?action=download&amp;upname=fallinformation1.pdf' rel='nofollow'>Die Fallinformation (PDF)</a>
</p>
<p class='vspace'><br />
Bitte senden Sie bis zum 30.08.2010 an die Gruppe Schwelm / Wuppertal. Wir werden gesammelt nach Jakarta schicken.
</p></div>
<p class='vspace'  style='text-align: center;'>
<object type='application/x-shockwave-flash' style='width:425px; height:350px;' data='http://www.youtube.com/v/2Bfpy7k0wgQ'>
  <param name='wmode' value='transparent' />
  <param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/2Bfpy7k0wgQ' />
</object>
</p>
]]></description><dc:date>2010-08-03T21:53:19Z</dc:date>
<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 21:53:19 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wenige Lesebücher noch erhältlich : </title>
<link>http://www.amnesty-schwelm.de/Main/20090627001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img src='http://www.amnesty-schwelm.de/Main/20090627001?action=download&amp;upname=cover.jpg' alt='' title='' /></div>
<h2>Neuerscheinung: Oktober 2010</h2>
<h1>Lesebuch Menschenrechte erscheint in der Edition Roesner neu</h1>
<p>Das Lesebuch "Wer die Wahrheit spricht..., muss immer ein gesatteltes Pferd bereithalten" mit den besten Beiträgen aus dem Armin T. Wegner Literaturwettbewerb 2008 erscheint im Oktober 2010 in der Edition Roesner neu. Vorbestellungen werden bereits entgegengenommen. 
Bestellungen an: info [at] amnesty-schwelm.de
</p>
<p class='vspace'>
</p><h2>500 Einsender nutzten "Gabe der Rede für die Menschenrechte"</h2>
<p>Im Jahre 2008 schrieb die Amnesty-Gruppe Schwelm/Wuppertal gemeinsam mit der Internationalen Armin T. Wegner Gesellschaft aus Wuppertal den "Armin T. Wegner Literaturwettbewerb Menschenrechte" aus. 
</p>
<p class='vspace'>Die „Gabe der Rede" nutzten sie - die knapp 500 Einsenderinnen und Einsender von Beiträgen: In der Tradition Armin T. Wegners und seines Einsatzes für die Menschenrechte gaben Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Bürgerinnen und Bürger ihre »Gabe der Rede« für die Menschenrechte mit einem literarischen Beitrag Ausdruck. 
</p>
<p class='vspace'>Anlässlich des 30. Todestages des Dichters, Reiseschriftstellers und »Gerechten der Völker« Armin T. Wegner (geboren 1886 in Elberfeld - gestorben 1978 in Rom) und dem 60. Jubiläumsjahr der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahre 2008 nutzten sie die Gelegenheit, Wort für die Menschenrechte zu ergreifen. 
</p>
<p class='vspace'><span class='textmarker'>Wer die Wahrheit spricht..., muss immer ein gesatteltes Pferd bereithalten. Ein Lesebuch. 30 Geschichten zum Armin T. Wegner Literaturwettbewerb Menschenrechte.</span> 
</p>
<p class='vspace'>erscheint nun in dem österreichischen Verlag Edition Roesner neu und ist über jeden Buchhandel beziehbar. 
</p>
<p class='vspace'  style='text-align: right;'><strong>Buchinformationen:</strong> 
</p>
<p class='vspace'  style='text-align: right;'>Tobias Kiwitt und Ulrich Klan (Hrsg.) Amnesty International und Armin T. Wegner-Gesellschaft
</p>
<p class='vspace'  style='text-align: right;'>Wer die Wahrheit spricht ..., muss immer ein gesatteltes Pferd bereithalten. 
</p>
<p class='vspace'  style='text-align: right;'>Ein Lesebuch 
Nachwort: Günter Wallraff 
</p>
<p class='vspace'  style='text-align: right;'>ISBN 978-3-902300-50-8 
€ 19,90
</p>
<p class='vspace'>Nähere Informationen: www.edition-roesner.at
</p>
<div class='vspace'></div></div>
]]></description><dc:date>2010-07-09T18:53:14Z</dc:date>
<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 18:53:14 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>OkunishiMasaru : </title>
<link>http://www.amnesty-schwelm.de/Main/OkunishiMasaru</link>
<description><![CDATA[<p><span class='botschaft'>Japan: Okunishi Masaru</span>
</p>
<div class='vspace'></div><h1>Seit 35 Jahren in der Todeszelle</h1>
<p>Er wurde zum Tode verurteilt, nachdem man ihn für schuldig befunden hatte, am 28. März 1961 fünf Frauen aus der Stadt Nabari im Süden von Japan vergiftet zu haben. Unter den Opfern befanden sich seine Frau und seine Geliebte. Man beschuldigte ihn, die Opfer mit Wein vergiftet zu haben, der mit landwirtschaftlichen Chemikalien versetzt worden war - jedoch konnte der Tatbestand nie bewiesen werden.
</p>
<div class='vspace'></div><div  style='text-align: center;'><img src='http://www.amnesty-schwelm.de/Main/OkunishiMasaru?action=download&amp;upname=okunishi.jpg' alt='' title='' /></div>
<p class='vspace'>Okunishi Masaru gestand das Verbrechen nach langen Polizeiverhören, in denen man ihn gefoltert haben soll. Später während dem Gerichtsverfahren zog er sein Geständnis zurück und wurde aufgrund mangelnder Beweise frei gesprochen. In der Folge wurde der Freispruch jedoch in einem Berufungsverfahren durch ein höheres Gericht aufgehoben, und Okunishi Masaru wurde zum Tode verurteilt.
</p>
<p class='vspace'>Das Todesurteil wurde am 15. Juni 1972 auch vom Obersten Gerichtshof bestätigt. Als er zum siebten Mal Rechtsmittel gegen das Urteil erhob, kam das Strafgericht in Nagoya schliesslich seinem Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens nach, und der Prozess wurde im April 2005 wieder neu aufgenommen. Das Verfahren wurde jedoch bald wieder eingestellt, vermutlich weil man befürchtete, dass eine etwaige Aufhebung des Todesurteils einen negativen Einfluss auf die Akzeptanz der Todesstrafe in der japanischen Öffentlichkeit haben könnte.
</p>
<p class='vspace'>Okunishi Masaru hat inzwischen alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel ausgeschöpft und könnte jederzeit hingerichtet werden, es sei denn, der japanische Justizminister begnadigt ihn, oder das Verfahren würde erneut aufgenommen. 
Sehr geehrter Herr Minister,
</p>
<p class='vspace'>Ich schreibe Ihnen, um gegen das Todesurteil von Okunishi Masaru zu protestieren, der angeblich am 28. März in der Stadt Nabari fünf Frauen, darunter seine Frau und seine Geliebte, mit landwirtschaftlichen Chemikalien vergiftet haben soll. Obwohl der Tatbestand nie bewiesen werden konnte und Okunishi Masaru sein in den Polizeiverhören gemachtes Geständnis während dem Gerichtsverfahren zurück gezogen hatte, wurde sein Todesurteil am 15. Juni 1972 vom Obersten Gerichtshof bestätigt.
</p>
<p class='vspace'>2005, also nach 33 Jahren in Haft, erreichte Okunishi Masaru schliesslich, dass das Strafgericht von Nagoya das Verfahren wieder neu aufnahm. Der Prozess begann im April 2005, wurde jedoch bald wieder eingestellt, vermutlich weil man befürchtete, dass eine etwaige Aufhebung des Todesurteils in Japan einen negativen Einfluss auf die Akzeptanz der Todesstrafe in der japanischen Öffentlichkeit haben könnte.
</p>
<p class='vspace'>Okunishi Masar, der sich nunmehr seit 35 Jahren in der Todeszelle befindet, hat inzwischen alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel ausgeschöpft und könnte jederzeit hingerichtet werden. Dies obwohl er vielleicht unschuldig ist. 
</p>
<div class='vspace'></div><div class='zitat' > 
<p>Schreiben Sie einen Appellbrief an den japanischen Justizminister und fordern Sie ihn auf, Okunishi entweder zu begnadigen oder eine vollständige Wiederaufnahme des Verfahrens einzuleiten.
</p>
<p class='vspace'>Schreiben Sie einen höflich formulierten Brief an
</p>
<p class='vspace'>Minister Hatoyama Kunio
Ministry of Justice
1-1-1 Kasumigaseki
Chiyoda-ku, Tokyo 100-8977
JAPAN
</p><div class='property-Telefax'>Telefax: (00 81) 3 3592 7088 oder (00 81) 3 5511 7200.</div>
<div class='property-E-Mail'>E-Mail: webmaster@moj.go.jp </div>
<p class='vspace'><em>Kopie an</em>
Japanische Botschaft
Engestrasse 53
Postfach
3000 Bern 9
</p><div class='property-Fax'>Fax: 031 300 22 55</div>
<div class='property-E-Mail'>E-Mail: eojs@bluewin.ch </div>
<div class='property-und'>und: jicc@bluewin.ch</div>
</div>
]]></description><dc:date>2009-10-09T22:39:00Z</dc:date>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 22:39:00 GMT</pubDate>
</item>
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